Ich fühle... nichts.

Gefühllosigkeit vs. emotionale Neutralität.

Einfach mal 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 fühlen.


Nicht gefühllos oder betäubt, sondern 𝗦𝗘𝗜𝗡 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲, ohne Emotionen. "Emotionale Neutralität". Was für ein fantastischer SEINszustand!


Den meisten ist er jedoch völlig fremd. Denn irgendwas ist ja immer. Irgendeine Emotion ist doch immer präsent, oder? (Weil irgendeine Geschichte im Kopf, irgendwelche Gedanken, imaginäre Dialoge etc.)


Emotional 𝗻𝗲𝘂𝘁𝗿𝗮𝗹 zu sein ist nichts schlechtes, es IST. Und es bedeutet nur in einem Zustand zu sein, in dem einen gerade emotional nichts berührt.


 

Ich erlebe in der Praxis oft, dass nichts zu fühlen mit der Bewertung einhergeht, irgendwas stimmt nicht ("was mach ich denn jetzt?"). Denn die meisten Menschen sind die Präsenz von jeglichen Emotionen so gewohnt, dass nichts zu fühlen für sie bedeutet, ihre Komfortzone zu verlassen. Und dann ist da 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀, was man "greifen" kann (und sich dran festhalten).


Doch einfach nur SEIN ohne fühlen ist völlig ok. Ich finde es genial. Auch das ist ein Shift in einen möglicherweise ganz neuen Seinszustand.


Wenn du also nichts fühlst, dann frage dich nicht, ob du gefühllos bist. Und erzwinge es nicht, mit Emotionen SEIN oder immer etwas fühlen zu müssen. Genieße den Seinszustand emotionaler Neutralität.


Gerade in der Social Media Welt scheinen alle von Emotionen und "Gefühle fühlen" regelrecht besessen. Man könnte auf die Idee kommen, man müsse ständig weinen, lachen oder wütend sein, um (sich) die eigene Wertigkeit und Authentizität zu beweisen.


𝗚𝗲𝗳ü𝗵𝗹𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝘄𝘂𝗻𝗱𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿. 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 𝗳ü𝗵𝗹𝗲𝗻 ü𝗯𝗿𝗶𝗴𝗲𝗻𝘀 𝗮𝘂𝗰𝗵! 😍


 

Wie geht's dir, wenn du "nichts" fühlst? Kannst du diesen Zustand (aus)halten, ohne ihn zu bewerten?


Fühl mal rein... 😉


Love

Tina

🧡

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